Lyrik von Horst Fehse Herzlich Willkommen auf meiner Gedichte-Seite Aufdieser Seite präsentiere ich alle meine bisher geschriebenen und veröffentlichten Gedichte und Kurzgeschichten. Ein Teil meiner Werke ist u.a. auch auf der Gedichteseite.de zu finden.
Mein Gedicht “Weihnacht ist`s", ist seit kurzem auch hier veröffentlicht !
In eigener Sache:Ein Zeichen für die Wahrhaftigkeit der eigenen Schöpfung; Was aus meiner Feder kommt, ist meinem Geiste entsprungen Die hier von mir veröffentlichten Gedichte sind mein Eigentum und unterliegen somit dem gesetzlichen Kopierschutz (COPYRIGHT). Jegliche Verwendung zu privaten oder geschäftlichen Zwecken ist nur mit meinerZustimmung erlaubt.
Bei Bedarf bitte Fragen ! Danke für Ihr Verständnis.
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Wer bist Du
Wer bist Du - Winzling im Universum? Der die Erde ausbeutet und von Ihr Macht ergreift. Der Leben zeugt und mordet, Richter spielt und Angeklagter. Du, der meint mehr zu sein wie ein Tier.
Wer bist Du - der glaubt die Welt zu beherrschen? Der in Armut lebt und im Überfluss. Du, der da meint der Beste zu sein.
Wer bist Du - Der liebt um geliebt zu werden? Der gibt, um zu nehmen. Du, der meint verehrt zu werden.
Wer bist Du - der lernt um des Wissens Willen? Der versagt, weil er nichts taugt. Du meinst, der Größte zu sein.
Wer bist Du - Der in Glaube und Hoffnung lebt? Der nur seinen Gott verehrt. Du, der meint tolerant zu sein.
Wer bist Du .....?
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Auf Posten
Nun sitz ich hier und halte Wacht,
an Vaters Seite und geb Acht.
Ihn hat ein Leid ans Bett gefesselt,
keine Aussicht das sich’s bessert!
Eher zum Gegenteil sich wendet,
O Gott, wer weiß wie das wohl endet.
Ich versuch mit leiser Stimme,
zu erreichen – seine Sinne.
Erzähl Ihm dieses und auch jenes,
die Frage bleibt – versteht er’s ?
Ich schau Ihm noch ein Weilchen zu,
bis er sich hilflos neigt zur Ruh!
Nun bitt ich Gott mit aller Macht,
schütz Du Ihn für den Rest der Nacht!
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Ich möchte Dich .....
Ich möchte Dich berühren, Ich möchte Dich spüren,
Ich möchte Deinen Körper, Deine Wärme fühlen.
Ich möchte Dich streicheln, Ich möchte Dich fassen,
Ich möchte nicht mehr los von Dir lassen.
Ich möchte Dich haben, zärtlich liebkosen,
Ich möchte Dich legen auf ein Bett voller Rosen.
Ich möchte Dich und Deine Sinne erregen,
Ich möchte Dich in inniger Wollust erleben.
Ich möchte Dich lieben mit männlicher Kraft,
Ich möchte Dich – voller Leidenschaft!
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Mit Dir......
Mit Dir gemeinsam, schon so viele Jahre,
grau meliert glänzen die Haare.
Von Pfirsichhaut noch die Spur zu seh’n,
Fältchen zeigen’s – Du bist immer noch schön!
Hab ich Dir auch mal Sorgen bereitet
und Kummer Deinen Weg begleitet,
Verzeih mir bitte – es war nicht gewollt,
der Teufel hatte mich eingeholt.
Ein lieber Dank für die schönen Stunden,
sie heilen manch große und kleine Wunden.
Es tut gut in Deiner Nähe zu weilen,
ein Grund immer schnell zu Dir zu eilen.
Mit Dir wünsche ich alt zu werden,
und viele Jahre zu wandeln auf Erden.
Das Glück uns auch im Altsein begleitet,
bis das der Tod uns scheidet.
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Ein Blatt Papier
Hör ich recht, wer spricht zu mir, ist’s etwa dieses Blatt Papier? Das vor mir liegt auf meinem Tisch, ich spinne doch, das gibt es nicht!
Hallo Du! Ruft es da schon wieder, schreibst Du auch so schöne Lieder? Ich fass es nicht, ich glaub es kaum, ein Blatt das spricht – das ist ein Traum?
Doch wieder ist da diese Stimme, vom Blatt das vor mir helle schimmert. Schreib mir Deine Sinne auf, lass den Gedanken freien Lauf! Du kannst Blumen auf mir malen, oder Worte und auch Zahlen!
Greif zum Stift gleich neben mir und erzähl mir was von Dir! Komm und lass die Feder schweben, erwecke mich zu neuem Leben.
Nun schreibe bis zum Seitenende, Zeile um Zeile bis ich mich wende. Und brauchst Du einmal mehr von mir, gibt’s ein neues Blatt Papier!
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Besetzt!
Besetzt! Es poltert an der Tür! Ich muss, ganz schnell, ich kann doch da nicht für! Schallt es von Draußen ziemlich laut, und noch mal auf die Türe haut! Doch ich ganz ruhig und bedacht, ganz langsam mein Geschäft gemacht. Wie ich’s gewohnt an diesem Ort, hier kriegt man mich so schnell nicht fort. Ein Tritt und noch ein heftig Beben, mein Gott, es scheint da geht’s ums Leben. Nun werd ich doch etwas nervös, von diesem wimmernden Getös. Frag noch mal nach, ob es noch geht? Ganz leise hör ich: Ist zu spät !
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Die Tanne
Die Zweige der Tanne wiegen sich im Wind, liebevoll so, als schaukelt Sie Ihr Kind. Geschmeidig zart und voll von Kraft hat Sie Jahrzehnte schon geschafft. Groß und mächtig, voller Stolz, steht Sie dort aus feinstem Holz. Sie ist ein Teil von der Natur, mit herrlich prächtiger Figur. Fast Hundert Jahr an diesem Ort, trotz Krieg und Sturm ging Sie nicht fort, ich denke, dass Sie dort noch steht, wenn manch anderes längst vergeht! Doch irgendwann, wie jedes Leben, wird’s auch für die Tann ein Ende geben. Dann tuet gleiches wie beim Menschen, und pflanzet dort ein neues Tännchen!
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Meine Heimat
Meine Heimat ist die Eifel, laut Werbespot gibt´s keine Zweifel. Im Westen Deutschlands, hoch gelegen, wo Rhein und Mosel sich bewegen, wo BeNeLux mit Grenzverlauf, im Norden hör’n die Berge auf.
Die Ahr, die Kyll und auch die Rur, durchkreuzen hier und da die Flur. Hoch auf den Höhen ein „schwarzer Mann“, der „Weiße Stein“ gleich nebenan, mit „Hoher Acht“ am Renngeschehn, ein gutes „Bit“ lässt niemand stehn. Schön ist’s hier in Berg und Tal, im Sommer, auch im Winter mal.
Ich fühl mich wohl hier in der Eifel, es stimmt, da gibt es keine Zweifel!
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Die Eifel
Laub fällt,es sind die ersten Boten.Zeit, Abschied zu nehmen.Sommer! Deine Arbeit ist getan!Laub fällt,die Natur befindet sich im Wandel.Die Kraft der Sonne schwindet.Kühle Nächte, Nebelschwaden.Laub fällt,bunt treiben es die Wälder.Der Wind zeigt seine Stärke,lässt Drachen steigen. Hüte fliegen!Laub fällt,Schwermut zieht über das Land.Ängste, Trauer, Melancholie.Ich bin es „Der Herbst“!
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Herbst 2006
Viertel vor Neun - Temperatur 12 Grad plus! Der Wetterbericht meldet Fön aus Südwest.Es ist Mitte November!
Viertel vor Zehn – die Temperatur steigt! Die Sonne lacht vom wolkenlosen Himmel. Mitten im Herbst! Viertel vor Elf – das Thermometer zeigt 18 Grad! Frühlingshaft – wie im Mai. Noch fünf Wochen bis Weihnachten! Fünf vor Zwölf – Rekord: 20 Grad! Neueste Meldungen: Es soll kühler werden!
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Winterlaunen
Meine Heimat sind die Berge, nicht die großen, nicht die Zwerge. Es sind die Hügel die ich meine, Runde, Wohlgeformte, Feine. Grüne Wiesen, Ackerland, am See ein kleiner Badestrand, Nadelwälder und mit Laub, im Frühjahr zieht der Pollenstaub. Bäche, Flüsse, seichte Täler, mal breit und manchmal etwas schmäler. Wolken, meist von West nach Ost, vom Wind getrieben ziehen fort. Menschen, Solche und mal nett, die Sprache, Deutsch mit Dialekt. Geschaffen wohl von Gotteshand, O wunderbares Eifelland.
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Gesicht der Eifel (1)
Wo still im Tal ein Rinnsal fließt, Gras und Blume freudig sprießt, das Reh ganz ungestört sich nährt, und niemand Fuchs und Hase stört.
Wo’s luftig zieht auf Bergeshöhen, der Wind oft weht mit starken Böen. Wo Regen fällt - und auch der Schnee, damit sich füllt so mancher See.
So sieht mein Aug die schöne Eifel, herrliche Heimat – ohne Zweifel!?
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Gesicht der Eifel (2)
Egal wohin mein Kopf sich wendet,
wo immer hin die Reise geht,
die Sonne, Licht und Schatten spendet,
das Windrad sich im Kreise dreht.
Dort und nicht an andrer Stelle -
meine Heimat – wunderbar.
Klarheit sprudelt aus der Quelle,
farbenfroh wie im Bazar. ----------------------------------------
Oktobersonne
Goldig lockend voller Glanz, verzaubert! Ein Altweibertanz! Leuchtend grell, vom Licht geblendet, der Sommer sich zum Herbst hin wendet, mit aller Kraft, die in Ihr steckt, Sie noch mal Leben in uns weckt. Ein letzter Hauch, bevor Sie geht, in voller Pracht am Himmel steht, am Horizont sich zeigt mit Wonne, Danke Dir – Oktobersonne!
----------------------------------------- Herbst
Die Nächte lang, der Vollmond scheint,statt Regen, rieselt es – es schneit!Väterchen Frost ein Hauch in Weiß,das Wasser starr, es wird zu Eis.Ein kalter Wind hat’s in der Handschiebt die Wolken übers Land.Der Sonne Strahl am hellen Tag,nicht an den Frühling denken mag.Zu schwach die Kraft in Eiseskälte,der Winter gibt uns eine Schelte.Die Natur liegt tief im Schlaf,sogar der Hirte und sein Schaf.Helle, klare Winternacht,wie Kristall funkelt die Pracht.Eisblumen prall in voller Blüteverzaubern schnell so mache Hütte.Kinder spielen im Verschneiten,der Winter hat auch gute Seiten.Nun nehmt Ihn hin und meckert nicht,auch der Winter gibt uns Licht.Geht vorbei wie alle Zeiten,und wird uns jährlich neu begleiten.
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Advent, Advent.
Advent, Advent jetzt ist sie da, die Zeit davor – Weihnachten ist nah! In Erwartung – Kinderherzen, von der ersten bis zur vierten Kerze. Freude pur bei Groß und Klein, wie schön kann die Adventszeit sein.
Besinnlich und mit Fröhlichkeit, wir Christen machen uns bereit, für’s große Fest da wird geschmückt manch Möbelstück gerückt. Da wird gebacken und getan, und zum Weihnachtsmarkt gefahr’n,
Da gibt’s Basare und Aktionen, für Menschen in ärmeren Regionen, da wird gesammelt für die Alten und viele Reden noch gehalten.
Da wird getan mal hier mal dort, an diesem und an jenem Ort. Und ist dann fertig jedes Haus, kommt zuerst der Nikolaus!
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Weihnacht ist’s
Weihnacht ist’s – du schöne Zeit,Tage der Besinnlichkeit.Weihnacht ist’s – ein Stern erhellt,wünscht Frieden für die ganze Welt.Weihnacht ist’s und voll Erbarmen,denkt an die Kranken und die Armen.Weihnacht ist’s – oh ewig Licht,bitte – vergesst die Toten nicht.Weihnacht ist’s – öffnet die Herzen,und zündet an die Freudenkerzen.Weihnacht ist’s – hört meine Bitte,verstoßt Gewalt aus unsrer Mitte.Weihnacht ist’s, macht Euch bereit,und übt ein wenig Menschlichkeit.
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Erinnerung
An Weihnacht wird es Kund getan, was einst in Betlehem geschah. Maria, - Josef’s Eheweib, trug neues Leben in Ihrem Leib.
Nun wird erzählt: Es war schon Nacht, als Sie das Kind zur Welt gebracht. Ein kleiner Junge war geboren, den Gott als Sohn sich auserkoren.
Jesus, wurd der Sproß genannt, ist heut als Christus weltbekannt. Man sagt er sitze Gott zur Seite, so glauben wir’s - noch heute!
Drum wird gefeiert jedes Jahr, zum Wiegenfest - Halleluja! In Memoriam an diese Zeit, freut sich die ganze Christenheit.
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Der Weihnachtsbraten
Beim Bauer Ewald läuft nicht dumm, das Schweinchen Berta fröhlich rum. Sie ist gedacht als Weihnachtsbraten, das hat die Bäuerin verraten. Doch Berta, die ist etwas schlauer und denkt bei sich: Na warte, Bauer!
Schnell, noch in der selben Nacht, hat Berta sich was ausgedacht. Die Flucht vom Hof, die muss gelingen, doch dieses geht nicht ohne springen.
O je, O je, könnt ich doch fliegen, das ist zum graue Borsten kriegen. Wie komm ich raus aus diesem Stall, bevor ich auf die Schnauze fall?
Sie müht sich ab mit aller Kraft, hat’s bis zur Hälfte schon geschafft, als Bauer Ewald durch’s Getöse, aufgeweckt und richtig böse, hineinläuft in den Schweinestall und auf dem Mist dann kommt zu Fall.
Berta nutzt die Gunst der Stunde, bewegt sich schnell und Ihre Pfunde, hinaus ins Freie, weg vom Hof, das findet Bauer Ewald doof!
Statt Braten gibt’s nun nur Gemüse, von Berta schöne Weihnachtsgrüße!
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Weihnachtsbaumstrip
Am Weihnachtsbaum die Nadeln sitzen,ganz fest am Anfang – an den Spitzen.Erwärmt sich dann das Tannenherz,nach ein paar Tagen – s’ist kein Scherz,hat er sein Kleid sich ausgezogen,die Nadeln liegen all am Boden,steht nackt nun in der Ecke dortund Mutter ruft: Der Baum muss fort!
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Neujahr
Ein neues Jahr beginnt. Erwartungsvoll blicken wir nach vorne bevor die erste Sekunde verrinnt.
Eine neue Tür öffnet sich. Wir wünschen alles Gute für die Zukunft noch ehe der Tag anbricht.
Was wird sein? Glück und Gesundheit, Regen oder Sonnenschein?
Resignation? Sind Ängste da und Sorgen? Nein, nicht am Anfang schon!
Nehmen wir sie an! Die Herausforderung - Frohes neues Jahr !
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Frühling
Man spürt es im Innern, ganz tief, mitten drin, vorbei ist das wimmern, nach Lust steht der Sinn.
Es sprudeln Hormone, Sie schäumen vor Glück, im Herzen die Sonne, das Leben ist zurück.
Die Natur macht es vor mit sprießenden Trieben Sie steigen empor als würden sie lieben.
Geballte Kraft, der Verstand leicht benommen, es ist geschafft, der Frühling gekommen!
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Meine Lebensphilosophie
So lebe ichIch lebe mein Leben mehr Heute als Morgen mal mach ich mir mehr, mal weniger Sorgen.
Ich lebe mein Leben bewußt jeden Tag, wenn irgendwie möglich, wie ich`s gerne mag.
Ich lebe mein Leben, lern ständig hinzu, so kommt mein Geist wohl niemals zur Ruh.
Ich lebe mein Leben mit Blick in die Ferne, von Einer geliebt – andre haben mich gerne.
So lebe ich – wie von mir gewollt, solange bis das Gott mich holt! (Meine Lebensphilosophie)
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Der Herbst ist da
Regen zieht - und Nebelschwaden,
buntes Laub an seidenem Faden.
Leben stirbt, neigt sich dem Ende,
die Natur steht vor der Wende.
Der Sonne Strahl verliert an Kraft,
vorbei der Sommer - er ist geschafft!
Der Mond zieht länger seine Kreise,
die Dunkelheit geht auf die Reise.
Die Nacht erhebt geballt die Hand,
der Kranich zieht ins warme Land.
Wehmut in der Seele liegt,
der Herbst ist da - er hat gesiegt!
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Deutschland - Einig Vaterland!
Die Mauer fällt, die Grenzen offen,
vorbei das Bangen und das Hoffen.
Wir sind das Volk! Hört unser Flehen,
am Neunten Elften war`s geschehen!
Neunundachtzig kam die Wende,
es war der Trennung glücklich Ende.
Zerrissen liegt des Krieges Band,
Ost und West gibt sich die Hand
Freiheit heißt das Wort der Stunde,
geheilt des Volkes größte Wunde.
Vereint mit Herz und mit Verstand,
Deutschland - Einig Vaterland!
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Melancholie
Der Blick hinaus stimmt trübe mich,
traurig schaut mein müdes Auge,
zu seh`n kein richtig Tageslicht,
gereizt durch ätzend Lauge.
Tief im Dunkeln liegt der Tag,
der Himmel grau in grau,
das ist das was ich gar nicht mag,
kriech wie der Fuchs in seinen Bau.
Mich dürstet nach der Sonne Strahl,
ach würden Blumen wieder blühen,
vergessen wär des Winters Qual,
wenn Herzen wieder glühen.
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Die Zeh(e)n
Am Fuße sitzen fünf von denen, kleine, krumme Stinkezehen. An beiden Füßen, das macht Zehn, die Dinger können auch noch gehn. Zur Mitte hin, da sind die Dicken, ganz außen dann die kleinen schicken, da zwischen völlig ohne Sinn, stecken noch drei weitere drin. Doch ohne die, das könnt man sehn, fehlten uns da unter Zeh(e)n!
DieWettervorhersage macht mich ängstlich. Ich sitze auf meiner Terrasseund schau den dunklen, bedrohend tief hängenden Wolken zu, diegepeitscht vom starken Wind nach Osten ziehen. Die Warnmeldungen desWetterdienstes sagen Sturm und Starkregen mit örtlichen Gewitternvoraus. Na ja, vielleicht geht’s, wie schon so oft in den letztenMonaten wieder gut und das Unwetter zieht an uns vorbei. Plötzlichberuhigt sich die Luft. Windstill, kein Blatt bewegt sich mehr, keinVogel zwitschert! Die Ruhe vor dem Sturm? – denke ich. Esvergeht eine Weile bis in der Ferne Gewitterdonner zu hören ist.Langsam kommt wieder Bewegung auf. Der Wind legt noch mal zu aber keinVogel zu sehen und erst gar keiner zu hören. Es beginnt zu regnen, derWind wird immer stärker dreht dabei aber auf südwestliche Richtung. ImSchutz des Tales, das von west-nordwest nach ost-südost verläuft binich jetzt wieder sicher! Stürme aus dieser Richtung haben hier bishernoch keine oder nur geringe Schäden verursacht. Nach einer halbenStunde lockert es auf, die Sonne blinzelt vereinzelt durch die Wolkenund, die Vögel pfeifen von den Dächern - Vorbei! DerBlick in die Tageszeitung am nächsten Morgen zeigt wo die Unwetterwaren. Nicht weit weg aber weit genug von hier hat es zugeschlagen.Beschädigte Gebäude, umgeknickte Bäume, voll gelaufene Keller undkleinere Erdrutsche aber Gott sei Dank keine Verletzte. Und hier ist wieder einmal alles gut gegangen!